Willkommen bei der Eidgenössischen Kommission für Frauenfragen EKF

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Mittags-Weiterbildung zum Thema algorithmische Diskriminierung

Wann: Dienstag, 27. Januar 2026, 12.15 Uhr bis 13.30 Uhr

Wo: Teams

Wer: Eidg. Kommission gegen Rassismus EKR und Eidg. Kommission für Frauenfragen EKF

Die Anmeldungen sind geschlossen!

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Die EKF feiert ihr 50-jähriges Bestehen

Die Eidgenössische Kommission für Frauenfragen EKF wurde am 28. Januar 1976 vom Bundesrat eingesetzt. Seit 1976 veröffentlicht die EKF Studien, formuliert Empfehlungen, stärkt das Netzwerk der Frauenorganisationen, prägt gesellschaftliche Debatten und politische Projekte. Und auch heute sind die Herausforderungen für die EKF keineswegs kleiner geworden.

Um das 50-jährige Bestehen der Eidgenössischen Kommission für Frauenfragen zu würdigen, laden wir Sie hiermit ganz herzlich zum Jubiläumsfest ein. Es findet am Donnerstag, 23. April 2026, ab 17 Uhr in der Aula des PROGR in Bern statt.

Zur Anmeldung und zum Programm

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Das Rechtsgutachten und unsere Empfehlungen sind jetzt online

Konferenz «Algorithmische Diskriminierung: Politische Verantwortung» 

Datum: 18. November 2025, 10 – 15 Uhr

Ort: Kursaal, Bern

Live-Stream: Link

Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus EKR organisiert.

Mehr zur Veranstaltung «Algorithmische Diskriminierung: Politische Verantwortung»

Zum Programm (PDF, 289 kB, 16.09.2025)

Zum Rechtsgutachten (PDF, 2 MB, 12.11.2025)

Zur Kurzfassung des Rechtsgutachtens (PDF, 112 kB, 12.11.2025)

Zu unseren Empfehlungen (PDF, 632 kB, 12.11.2025)

Zur Medienmitteilung (PDF, 100 kB, 17.11.2025)

alternierende Obhut

Die EKF nimmt Stellung zur parlamentarischen Initiative zur alternierenden Obhut

Stellungnahme

Die EKF begrüsst es aus gleichstellungspolitischer Sicht, dass die Rolle der Väter grösseres Gewicht in der Familie erhält und Väter die Kinder vermehrt mitbetreuen. Die EKF begrüsst in diesem Sinne den Grundsatz der alternierenden Obhut. Um eine gleichmässigere Betreuung durch beide Elternteile nach einer Trennung oder Scheidung zu erreichen, braucht es jedoch nicht eine Gesetzesreform, sondern einen gesellschaftlichen Wandel mit einer Beseitigung von strukturellen und institutionellen Zwängen, die eine geschlechtsspezifische Arbeitsteilung in Beruf und Familie/Haushalt festigen. Nach Einschätzung der EKF besteht - wie oben dargelegt - kein gesetzlicher Handlungsbedarf. Muss zwischen den beiden vorgeschlagenen Varianten gewählt werden, sprechen wir uns für Variante 1 aus.

Die vollständige Stellungnahme finden Sie hier: Stellungnahme alternierende Obhut (PDF, 112 kB, 12.11.2025)

Plénum 1

Maya Dougoud ist die neue Vizepräsidentin der EKF

Die Kommission hat Maya Dougoud einstimmig zur neuen Vizepräsidentin gewählt. Sie ist assoziierte Professorin für ICT-Recht und Datenschutz an der HES-SO / HEG-FR sowie Präsidentin und Gründerin von strukturelle.

Die Kommission wünscht ihr viel Erfolg in ihrer neuen Funktion und freut sich auf die Zusammenarbeit mit ihr.

Maya Dougoud tritt die Nachfolge von Karin Schwiter an, die seit 2023 Mitglied des Geschäftsausschusses war. Die Kommission dankt ihr herzlich für ihr Engagement und ihre Fachkompetenz, die sie in den letzten zwei Jahren in den Geschäftsausschuss eingebracht hat.

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Ankündigung: Jubiläumsfeier zum 50-jährigen Bestehen der Eidgenössischen Kommission für Frauenfragen EKF

Der Festakt findet am Donnerstag, 23. April
2026, ab 17 Uhr in der Aula des PROGR
, Waisenhausplatz 30, in Bern statt.

Alle weiteren Informationen zum Detailprogramm und zur Anmeldung folgen Ende Jahr.

Wir freuen uns!

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Die EKF unterstützt Sonderbestimmungen für die «Live-in-Betreuung»

Die Kommission begrüsst die Änderung der entsprechenden Verordnung zum Arbeitsgesetz, die Personen, die direkte Unterstützungsdienste in Privathaushalten anbieten, besser schützen soll. Dabei handelt es sich grossmehrheitlich um Frauen.

Die EKF bedauert jedoch, dass die Regelungen nur für Personen gelten, die über ein Unternehmen eingestellt werden. Bezahlte Arbeit im Haushalt soll als vollwertige Erwerbsarbeit anerkannt werden und den Schutzbestimmungen des Arbeitsgesetzes unterstellt werden.

Die vollständige Stellungnahme finden Sie hier: Stellungnahme «Live-in-Betreuung» (PDF, 104 kB, 06.03.2025)

Poverty is not a crime

Ja zur Initiative «Armut ist kein Verbrechen»

Die EKF befürwortet die vorgeschlagene Umsetzung der parlamentarischen Initiative «Armut ist kein Verbrechen»

Die Probleme, die oft die Ursache für den Sozialhilfebezug sind, betreffen Frauen besonders. So sind insbesondere häusliche Gewalt oder eine Scheidung für Frauen mit einem hohen
Armutsrisiko verbunden. Diese strukturellen Faktoren dürfen nicht zum Entzug des Aufenthaltsrechts führen. Für die EKF ist es im Übrigen notwendig, dass entsprechende familienergänzende Betreuungsstrukturen zur Verfügung stehen. Bei ausländischen Familien fehlt in vielen Fällen das familiäre Netzwerk, was die Erwerbsarbeit und den Ausstieg aus der Sozialhilfe erschwert.

Die vollständige Stellungnahme finden Sie hier: Stellungnahme «Armut ist kein Verbrechen» (PDF, 89 kB, 04.03.2025)

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Die EKF befürwortet die Revision des Opferhilfegesetzes

Die EKF hat zur Revision des Opferhilfegesetzes Stellung genommen. Die Kommission begrüsst es, dass Opfer von Gewalt in der ganzen Schweiz Zugang zu kostenlosen rechtsmedizinischen Leistungen erhalten sollen – und zwar unabhängig davon, ob ein Strafverfahren eröffnet wird oder nicht.

Die EKF befürwortet ausserdem die Einrichtung von gut erreichbaren Krisenzentren, die Hilfeleistungen für Opfer unter einem Dach vereinen: medizinische Erstversorgung, forensische Spurensicherung, psychologische Soforthilfe, Traumahilfe und Beratung. Entsprechende Zentren werden in der Vernehmlassungsvorlage nicht vorgeschlagen, was die EKF bedauert.

Die vollständige Stellungnahme finden Sie hier: Stellungnahme Opferhilfegesetz (PDF, 103 kB, 14.01.2025)

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Die neue Ausgabe von «Frauenfragen» ist erschienen

KI, Algorithmen und Geschlecht

Algorithmen und Künstliche Intelligenz beeinflussen mittlerweile viele Aspekte unseres Alltags. Doch diese Technologien sind weder neutral noch objektiv. Welche technischen, rechtlichen, politischen und sozialen Anpassungen sind notwendig, um Geschlechterverzerrungen zu vermeiden?

In dieser neuen Ausgabe erfahren Sie, wie Algorithmen und KI funktionieren, wie sie Diskriminierung verursachen und welche Möglichkeiten sie bieten, um Geschlechterungleichheiten zu bekämpfen. 

  • Fachartikel
  • Interviews
  • Porträts
  • Illustrationen

Flyer (PDF, 375 kB, 30.10.2024)

Medienmitteilung (PDF, 97 kB, 04.11.2024)

Jahresbericht 2023

Der EKF Jahresbericht 2023 ist online

In diesem Jahr konzentrierte sich die Kommission auf ihre Schwerpunktthemen junge Frauen* und Digitalisierung. Sie publizierte Empfehlungen und nahm an verschiedenen Veranstaltungen teil.

Ausserdem produzierte sie eine zweite Staffel ihres Generationenpodcasts auf Französisch und veröffentlichte ihre Fachzeitschrift «Frauenfragen» zum Thema Geld. Damit hat die Kommission ihre strategischen Ziele für 2020–2023 erreicht.

Jahresbericht 2023 (PDF, 1 MB, 19.03.2024)

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Cesla Amarelle wird neue Präsidentin der EKF

Der Bundesrat hat am 22. November 2023 Cesla Amarelle zur Präsidentin der EKF für die neue Legislatur 2024-2027 gewählt. Die Juristin aus dem Kanton Waadt war von 2011 bis 2017 Teil der sozialdemokratischen Fraktion im Nationalrat. Von 2017 bis 2022 gehörte sie der Regierung des Kantons Waadt an, wo sie dem Bildungs-, Jugend- und Kulturdepartment vorstand.

Sie ist Professorin an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Neuchâtel und hat sich auf Menschenrechte, öffentliches Recht und Migrationsrecht spezialisiert.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Gründung der Schweizerischen Menschenrechtsinstitution (SMRI)

Die EKF ist hocherfreut – es ist ein historischer Schritt: Am 23. Mai wurde die Schweizerische Menschenrechtsinstitution (SMRI) gegründet. Die EKF hat deren Zustandekommen in den letzten 20 Jahren aktiv begleitet und unterstützt, einerseits im Beirat des Schweizerischen Kompetenzzentrums für Menschenrechte (SKMR) und andererseits in der Arbeitsgruppe, welche die Schlussphase begleitete. Die EKF wünscht der SMRI einen guten Start und freut sich auf die Zusammenarbeit.

Medienmitteilung der SMRI (PDF, 165 kB, 24.05.2023)

Verschärfte Geschlechterungleichheiten während der Pandemie

Studie und Empfehlungen der Eidgenössischen Kommission für Frauenfragen EKF

Der Höhepunkt der Covid-19-Pandemie ist vorbei, im April wurde die «besondere Lage» aufgehoben. Es ist Zeit, Bilanz zu ziehen, auch aus Geschlechterperspektive. Die Eidgenössische Kommission für Frauenfragen EKF hat das Büro BASS beauftragt, die Einschränkungen und Unterstützungsmassnahmen des Bundes einer Geschlechteranalyse zu unterziehen und Empfehlungen formuliert.

Medienmitteilung vom 23.05.2022 (PDF, 273 kB, 17.05.2022)

Empfehlungen der EKF (PDF, 390 kB, 18.05.2022)

Mediendossier (PDF, 973 kB, 18.05.2022)

Studie Büro BASS