Decke

Dẹ·cke

 <Decke, Decken> die Decke SUBST

1. Tischdecke ein größeres Stück Stoff, das man als Dekoration oder zum Schutz auf einen Tisch legt eine Decke auf den Tisch legen

2. Bettdecke ein größeres Stück (Woll-)Stoff, das man im Bett auf sich oder jmdn. legt unter die Decke kriechen, wegen der Kälte sich mit einer zusätzlichen Decke zudecken
Stepp-, Woll-

3. die Fläche, die einen Raum nach oben hin abschließt auf einer Leiter stehen und die Decke streichen, die hohen Decken der Altbauwohnung
-nbalken, -nbeleuchtung, -nlampe, -nleuchte, Holz-, Zimmer-

4. an die Decke gehen umg. sehr ärgerlich werden mit jemandem unter einer Decke stecken umg. abwert. mit jmdm. gemeinsam eine schlechte oder kriminelle Sache tun jemandem fällt die Decke auf den Kopf umg. jmd. hat Langeweile

PONS Großwörterbuch Deutsch als Fremdsprache, © PONS GmbH, Stuttgart, Germany 2015.

Dẹ•cke

1 die; -, -n

1. ein großes, rechteckiges Stück aus meist dickem, warmem Stoff, mit dem man besonders im Bett den Körper bedeckt <jemanden/sich mit einer Decke zudecken, in eine Decke hüllen/wickeln; unter die Decke kriechen, schlüpfen; unter der Decke liegen>: sich die Decke über den Kopf, bis ans Kinn ziehen; eine Decke auf die Wiese legen/auf der Wiese ausbreiten und sich daraufsetzen
|| -K: Daunendecke, Federdecke, Wolldecke; Bettdecke, Reisedecke, Sofadecke; Pferdedecke, Satteldecke

2. eine Schicht, die etwas (besonders eine waagrechte Fläche) bedeckt: Am Morgen lag eine weiße Decke (Schnee) über/auf der Wiese
|| -K: Eisdecke, Grasdecke, Moosdecke, Nebeldecke, Rasendecke, Schneedecke, Staubdecke; Bauchdecke, Straßendecke
|| ID mit jemandem unter einer Decke stecken gespr; mit jemandem gemeinsame Pläne (oft zum Nachteil anderer) haben; sich (Akk) nach der Decke strecken müssen gespr; gezwungen sein, mit wenig Geld zu leben


Dẹ•cke

2 die; -, -n; die ebene Fläche (z. B. aus Holz od. Beton), die einen Raum nach oben hin abschließt ↔ Fußboden <eine hohe, niedrige Decke>: Die Lampe hängt von der Decke herab/an der Decke; Er starrte nachdenklich an die/zur Decke
|| K-: Deckenbeleuchtung, Deckengemälde, Deckenlampe
|| -K: Betondecke, Holzdecke, Stuckdecke; Zimmerdecke
|| ID an die Decke gehen gespr; wütend werden; jemandem fällt die Decke auf den Kopf gespr; jemand fühlt sich in seiner Wohnung o. Ä. einsam, ist deprimiert od. langweilt sich und braucht Abwechslung

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Decke

(ˈdɛkə)
substantiv weiblich

Decke , Decken

1. Bett-, Woll- ein warmes, weiches Material, mit dem man sich warm halten kann sich in eine Decke wickeln
umgangssprachlich mit jdm geheime Pläne haben

2. Tisch- ein Stück Stoff, das man auf den Tisch legt eine neue Decke auflegen

3. Fußboden die Fläche, die Räume nach oben abschließt eine Lampe an die Decke hängen
umgangssprachlich sehr wütend werden Er geht immer an die Decke, wenn ich das Thema anspreche.
umgangssprachlich jd fühlt sich zu Hause einsam

4. Schicht einer Substanz, die etw. bedeckt oder verbirgt Eisdecke Schneedecke Teerdecke Wolkendecke

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